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Trainings-Eldorado

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Die erste Hälfte der finalen Vorbereitungsphase für die Olympischen Spiele in Tokio ist absolviert. Ab Donnerstag (bis inkl. 4. Juli) folgt für den Olympia-Kader in Porec (CRO) das zweite Auslands-Trainingslager. ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch zieht eine Zwischenbilanz.

Wie zufrieden bist Du mit der Trainingswoche im Olympia-Stützpunkt Samorin (SVK)?

Yvonne Bönisch: „Es waren sieben harte Tage. Rein von den Bedingungen kannst du dir nichts Besseres wünschen. Die Sport-Infrastruktur ist top, auch das Essen. Und die Qualität der TrainingspartnerInnen hätte mit insgesamt 27 Nationen auch nicht besser sein können. In jeder Gewichtsklasse waren zumindest fünf, sechs Olympia-StarterInnen mit dabei. Da standen Kaliber wie Olympiasieger Lukas Krpalek (CZE) oder Weltmeister Matthias Casse (BEL) auf der Matte. Alleine die Delegation der Ukrainer umfasste 40 Personen, darunter das komplette Olympia-Team. Das Gedränge in der Halle war richtig groß.“

Wie sieht ein „normaler Trainingsalltag“ in der unmittelbaren Olympia-Wettkampfvorbereitung im Schnitt aus?

Bönisch: „Ein- bis zweimal am Tag Randori-Training mit ständig wechselnden PartnerInnen. Dazu noch mind. eine Technik- oder Kraft-Einheit und in den Pausen Video-Studium. Vor 20 Uhr war selten Schluss. Es geht darum, für Tokio alle Hausaufgaben zu machen und auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Was mich freut: Die Formkurve unserer Olympia-StarterInnen steigt deutlich an. Unser Team war durch die Bank sehr gefragt in Samorin. Das ist sicher kein Zufall!“

Wie geht’s jetzt in Porec weiter?

Bönisch: „Die Intensität bleibt hoch, aber die Umfänge werden langsam zurückgefahren. Mehr als 1 Randori-Training pro Tag macht keinen Sinn mehr. Der Anteil an Technik-/Taktik-Training und Videostudium wird größer. Tokio ist zum Greifen nahe!“

 

 

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