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Coming home

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Österreichs Judo-Olympiateam hob Freitagmittag mit der Austrian Airlines ab nach Tokio. Sieben  (Sabrina Filzmoser, Magdalena Krssakova, Michaela Polleres, Shamil Borchashvili, Headcoach Yvonne Bönisch und Nationaltrainer Hitoshi Kubo) der insgesamt 12-köpfigen Delegation waren im Flieger mit dabei. Der Rest folgt Montag (Bernadette Graf, Stephan Hegyi und die Trainingspartner Kimran Borchashvili und Thomas Scharfetter) .

Selbst für IJF-World-Tour erprobte Judoka sind die Olympia-COVID-19-Auflagen herausfordernd. Zwei Apps sind verpflichtend am Handy hochzuladen, schon zwei Wochen vor Reisestart müssen erste Gesundheitsdaten zur Verfügung gestellt werden. In den letzten 96 Stunden vor Abflug folgen 2 PCR-Tests.

Nach Ankunft in Tokio ging’s gleich mit einem Antigen-Schnelltest weiter, ab sofort werden die Apps „scharf“ geschaltet. Auf „Ocha“ muss man Tag für Tag seine Gesundheitsdaten eintragen. Mittels „Cocoa  werden die Bewegungsdaten getrackt. Ausflüge aus der Bubble – Fehlanzeige. Tägliche Tests für AthlletInnen und BetreuerInnen sind absolute Pflicht.

„Judo is coming home – to Japan“, wirbt die Internationale Judo Federation.  „Judo im Mutterland des Judo. Das ist absolut speziell, selbst wenn im Nippon Budokan keine Zuschauer erlaubt sein werden. Die Halle ist ein Kampfsporttempel, Judo liegt förmlich in der Luft“, betont Sabrina Filzmoser, die zum 4. Mal bei Olympia an den Start geht. Nach Tokio wird die Oberösterreicherin ihre Karriere beenden. „Tokio ist mein letztes Abenteuer als Leistungssportlerin.“

 

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